Die traditionelle Sommerküche reaktivieren: Von der Ruine zum kulinarischen Herzstück

Freigelegte Grundmauer und Ruine meiner alten Sommerküche aus Stein und Ziegeln neben meinem Bauernhaus in Siebenbürgen, bereit für die Renovierung.

Die Vorstellung, an einem heißen Julitag in einer kühlen, schattigen Außenküche zu stehen, während der Duft von frischen Kräutern und Gebratenem durch den Garten zieht, hat etwas zutiefst Beruhigendes. Früher war die Sommerküche auf dem Land Standard – sie hielt die Hitze des Herdes aus dem Wohnhaus fern und war das Zentrum für das Einkochen der Ernte. „Die traditionelle Sommerküche reaktivieren: Von der Ruine zum kulinarischen Herzstück“ weiterlesen

Reisetipp Siebenbürgen: Das versteckte Tal von Urwegen (Apold)

Außenansicht der mittelalterlichen Gräfenburg in Urwegen (Gârbova), Siebenbürgen, eingebettet in ein grünes Hügeltal während der Goldenen Stunde. Der massive Bergfried steht im Zentrum der Ringmauer.

Hermannstadt, oder Sibiu, wie es auf Rumänisch heißt, ist zweifellos ein kulturelles Zentrum und ein Magnet für Besucher aus ganz Europa. Die authentisch renovierten Gassen, die großen Plätze und das rege Treiben laden zum Verweilen ein.

Doch wer das wahre, ursprüngliche Siebenbürgen sucht, muss die ausgetretenen touristischen Pfade verlassen. Nur eine relativ kurze Fahrt von der pulsierenden Stadt entfernt, verbirgt sich in einer sanften Hügellandschaft ein Ort, an dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint: das Tal von Urwegen, oft auch im Kontext von Apold genannt. „Reisetipp Siebenbürgen: Das versteckte Tal von Urwegen (Apold)“ weiterlesen

Frühlingserwachen in Siebenbürgen: Ein Roadtrip abseits der Massen

Ein Feldweg im Frühling vor einer historischen wehrhaften Kirchenburg in Siebenbürgen, im Hintergrund die schneebedeckten Karpaten.

Wenn Ende März die letzten Schneefelder in den rumänischen Karpaten schmelzen und die ersten Wildblumen die Täler in ein zartes Grün tauchen, offenbart Transsilvanien seine wohl ursprünglichste Seite. Vergiss das überlaufene Schloss Bran oder die klassischen Dracula-Mythen.
Siebenbürgen im Frühling ist ein Sehnsuchtsort für echte Entdecker, Individualtouristen und Liebhaber von rauher Natur und jahrhundertealter Kultur. „Frühlingserwachen in Siebenbürgen: Ein Roadtrip abseits der Massen“ weiterlesen

Drohnenregeln 2026: Rechtssicher fliegen in rumänischen Nationalparks

Ein Fotograf steuert eine DJI Air 3 Drohne über den nebeligen Karpaten im Sonnenaufgang – passend zu den aktuellen Drohnenregeln in Rumänien 2026.

Die unberührten Landschaften Siebenbürgens und die schroffen Gipfel der Karpaten sind für jeden Fotografen ein absolutes Traumziel.

Luftaufnahmen bieten hier Perspektiven, die am Boden unmöglich einzufangen sind. Doch wer 2026 mit der Drohne nach Rumänien reist, muss sich auf strenge, aber klare Regeln einstellen – besonders, wenn es um Naturschutzgebiete wie den Retezat-Nationalpark oder das Piatra-Craiului-Gebirge geht. „Drohnenregeln 2026: Rechtssicher fliegen in rumänischen Nationalparks“ weiterlesen

Lost Places in Siebenbürgen: Verfallene Industriekultur fotografieren

Illustration eines Fotografen mit Kamera auf einem Stativ in einer verlassenen, von Pflanzen überwucherten Industriehalle in Rumänien mit Blick auf die Karpaten.

Wer an Siebenbürgen denkt, hat meist sofort malerische Holzkirchen, sanfte Hügel und Bären in den tiefen Wäldern der Karpaten vor Augen. Doch jenseits dieser Idylle verbirgt sich eine völlig andere, raue Seite Rumäniens: Die stummen Zeugen der massiven Industrialisierung aus der kommunistischen Ära. Riesige verlassene Fabrikanlagen, stillgelegte Bergwerke und verfallene Kulturhäuser bieten eine unvergleichliche Ästhetik des Verfalls. „Lost Places in Siebenbürgen: Verfallene Industriekultur fotografieren“ weiterlesen

Vergessenes Siebenbürgen: Warum ein Besuch in Gürteln (Gherdeal) lohnt

Verfallene sächsische Häuserzeile im fast verlassenen Dorf Gherdeal (Gürteln) in Siebenbürgen mit bröckelnden Fassaden.

Stell Dir vor, jemand hätte vor dreißig Jahren die Pausetaste gedrückt und dann den Raum verlassen. Genau so fühlt sich die Ankunft in Gherdeal (deutsch: Gürteln) an. Wenn Du von der Hauptstraße abbiegst und Dich über den staubigen, unbefestigten Weg dem Dorf näherst, lässt Du die Hektik des 21. Jahrhunderts augenblicklich hinter Dir.

Zum ersten Mal war ich im September 2016 in Gürteln. Im Monat zuvor habe ich mir nebenan in Cincu (Großschenk) ein Haus gekauft und war einerseits dabei, die Umgebung kennen zu lernen, andererseits war ich auf der Suche nach historischen Baustoffen, um mein Haus zu renovieren. „Vergessenes Siebenbürgen: Warum ein Besuch in Gürteln (Gherdeal) lohnt“ weiterlesen

Siebenbürgisches Kartoffelbrot, Variante 1

Rezept:

1kg Mehl
1Trockenhefe
drei Kartoffeln zur Püree gemacht
500 ml lauwarmes Wasser
drei Löffel Öl
2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker.

Zubereitung:

Kartoffeln schälen würfeln kochen und zur Püree verarbeiten.
Mehl sieben, in der Mitte eine Mulde machen, mit Hefe, Zucker und etwas lauwarmen Wasser einen Vorteig machen.
15 Minuten gehen lassen.
Nachdem der Vorteig aufgegangen ist Öl, Salz (nur am Rand), pürierte Kartoffeln und das restliche lauwarmes Wasser dazugeben.
Kräftig kneten
Nach dem kneten 50 Minuten gehen lassen, nochmals durchkneten dann nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Im (vorgeheizten) Backofen bei 275 Grad, obere und untere Hitze für 20 Minuten backen, danach nochmals 30 Minuten aber jetzt auf 200 Grad Umluft.
Während des Backens ein kleinen Topf mit Wasser unter den Rost stellen.
Das fertige Brot aus dem Ofen nehmen.
10 Minuten kühlen lassen, dann die Kruste mit ein Holzlöffel abschlagen.