Walnuss-Honig-Halbgefronenes mit Karamellsauce

Zutaten:

Für das Parfait:

  • 100 g Walnüsse (geröstet und grob gehackt)
  • 3 Eier
  • 3 EL Honig (am besten milden Blütenhonig)
  • 250 ml Schlagsahne
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz

Für die Karamellsauce:

  • 100 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 100 ml Sahne
  • 1 Prise Meersalz

Zubereitung:

1. Parfait zubereiten:

  1. Walnüsse rösten:
    Die gehackten Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, abkühlen lassen.
  2. Eier schlagen:
    Eier und Honig über einem heißen Wasserbad mit einem Handmixer oder Schneebesen schaumig schlagen, bis die Masse hell und dicklich wird. Anschließend abkühlen lassen.
  3. Sahne aufschlagen:
    Die Sahne steif schlagen Vanilleschote auskratzen und unterziehen.
  4. Alles vermengen:
    Die abgekühlte Eier-Honig-Mischung vorsichtig mit der geschlagenen Sahne und den gerösteten Walnüssen vermengen. Eine Prise Salz hinzufügen, um den Geschmack zu intensivieren.
  5. Einfüllen und kühlen:
    Die Masse in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Kastenform füllen und mindestens 6 Stunden (besser über Nacht) in den Gefrierschrank stellen.

2. Karamellsauce zubereiten:

  1. Zucker schmelzen:
    Den Zucker bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen lassen, bis er goldbraun karamellisiert.
  2. Butter einrühren:
    Die Butter vorsichtig einrühren, bis sie vollständig geschmolzen ist.
  3. Sahne hinzufügen:
    Die Sahne langsam einrühren (Achtung, es kann spritzen!). So lange rühren, bis die Sauce glatt ist. Mit einer Prise Meersalz abschmecken.

3. Servieren:

  • Das Halbgefrorene etwa 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach nehmen, in Scheiben schneiden und auf Desserttellern anrichten.
  • Mit der warmen Karamellsauce übergießen und mit einigen gehackten Walnüssen oder Minzblättern garnieren.

Tipp:

Dieses Dessert lässt sich wunderbar im Voraus zubereiten und eignet sich perfekt für Gäste. Es kombiniert die Cremigkeit des Parfaits mit der samtigen Süße der Karamellsauce – ein unvergesslicher Genuss!

Schwarze-Nuss-Panna-Cotta

Zutaten (für 4 Portionen)

Für die Panna Cotta:

  • 400 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 3 schwarze Nüsse (in Sirup eingelegt)
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 Blatt Gelatine (oder 1 TL Agar-Agar als vegetarische Alternative)
  • 2 EL Sirup der schwarzen Nüsse (optional)

Für die Garnitur:

  • Schwarze-Nuss-Scheiben
  • Sirup der schwarzen Nüsse (zum Beträufeln)
  • Minzblätter (optional)

Zubereitung

1. Gelatine vorbereiten:

  1. Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen (ca. 5 Minuten). Wenn du Agar-Agar verwendest, diesen später direkt in die Milch-Sahne-Mischung einrühren.

2. Sahne-Milch-Mischung erhitzen:

  1. Die Sahne, Milch, Zucker und Vanilleextrakt in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Nicht kochen lassen!
  2. Die schwarzen Nüsse fein hacken und in die Mischung geben. Falls der Sirup der schwarzen Nüsse verwendet wird, diesen ebenfalls hinzufügen.

3. Gelatine oder Agar-Agar einrühren:

  1. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in die warme (nicht kochende!) Sahnemischung rühren, bis sie sich aufgelöst hat.
  2. Bei Agar-Agar: Die Mischung leicht köcheln lassen, damit sich das Agar-Agar aktiviert (ca. 1-2 Minuten).

4. Abfüllen und kühlen:

  1. Die Mischung durch ein feines Sieb gießen, um die Nussstücke zu entfernen, falls eine glatte Textur gewünscht ist.
  2. In Dessertgläser oder Förmchen füllen und mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.

5. Garnieren:

  1. Vor dem Servieren die Panna Cotta mit dünn geschnittenen schwarzen Nüssen und etwas Sirup der schwarzen Nüsse dekorieren.
  2. Optional mit Minzblättern abrunden.

Tipp:

  • Für eine fruchtige Note kannst du zusätzlich ein Kompott aus Birnen oder Pflaumen als Beilage servieren.
  • Die Panna Cotta kann in kleinen Gläsern angerichtet werden, um sie modern und ansprechend zu präsentieren.

Guten Appetit! 😊

Großschenker Halbgefrorenes aus Schwarzer Nuss mit Orangenfilets und Walnuss-Krokant

Halbgefrorenes aus Schwarzen Nüssen

Zutaten (für 6 Portionen)

Für das Halbgefrorene:

  • 4-6 schwarze Nüsse (in Sirup eingelegt)
  • 250 ml Sahne
  • 3 Eigelb
  • 80 g Zucker oder Honig
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Sirup der schwarzen Nüsse

Für den Walnuss-Krokant:

  • 100 g Walnüsse
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt (optional)

Zum Garnieren:

  • Schwarze-Nuss-Stückchen
  • Frische Beeren oder Orangenfilets

Zubereitung

1. Halbgefrorenes zubereiten:

  1. Die schwarzen Nüsse fein hacken.
  2. Sahne steif schlagen und kaltstellen.
  3. Eigelb und Zucker in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schaumig schlagen, bis die Masse dicklich und blass ist. Vom Wasserbad nehmen und weiterschlagen, bis die Masse abgekühlt ist.
  4. Vanilleextrakt, Sirup der schwarzen Nüsse und die gehackten schwarzen Nüsse unter die Eigelb-Masse rühren.
  5. Die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.
  6. Die Masse in eine Kastenform füllen (vorher mit Frischhaltefolie auslegen) und mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, einfrieren.

2. Walnuss-Krokant:

  1. Zucker in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen, bis er goldbraun ist.
  2. Butter und eine Prise Salz (evtl. Zimt) hinzufügen, dann die Walnüsse untermischen, sodass sie gut vom Karamell überzogen sind.
  3. Die Walnuss-Mischung auf Backpapier ausbreiten und abkühlen lassen. Anschließend grob hacken.

3. Servieren:

  1. Das Parfait aus der Form lösen, in Scheiben schneiden und auf Desserttellern anrichten.
  2. Mit Walnuss-Krokant bestreuen und nach Belieben mit Beeren oder Orangenfilets garnieren.
  3. Optional ein paar kleine Stückchen schwarze Nüsse oder einen Klecks Sirup darüber geben.

Tipp:

  • Das Halbgefrorene kann auch in kleinen Förmchen oder Tassen zubereitet werden.
  • Für eine herbe Note kannst du das Parfait mit etwas Schokoladensauce servieren.

Lass es dir schmecken! 😊

Großschenker Creme mit karamellisierten Walnüssen

Großschenker Creme

Zutaten (für 4 Portionen)

Für die Creme:

  • 4-6 schwarze Nüsse (in Sirup eingelegt)
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Sahne
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Sirup der schwarzen Nüsse

Für die karamellisierten Walnüsse:

  • 100 g Walnüsse
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Butter
  • 1 Prise Salz

Zum Garnieren:

  • Schokolade (geraspelt) oder Kakao
  • Frische Minzblätter (optional)

Zubereitung

1. Großschenker Creme:

  1. Die schwarzen Nüsse fein hacken, die Vanilleschote auskratzen
  2. Mascarpone, Puderzucker und Vanille in einer Schüssel glatt rühren. Den Sirup der schwarzen Nüsse hinzufügen, um ein intensiveres Aroma zu erzielen.
  3. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarpone-Mischung heben.
  4. Gehackte schwarze Nüsse unter die Creme mischen.
  5. Die Creme in kleine Schalen füllen und im Kühlschrank mindestens 1 Stunde kühlen.

2. Karamellisierte Walnüsse:

  1. Zucker in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, bis er goldbraun ist.
  2. Butter und eine Prise Salz hinzufügen, dann die Walnüsse in den Karamell geben und gut vermischen.
  3. Die Walnüsse auf ein Backpapier geben und abkühlen lassen. Anschließend grob hacken.

3. Anrichten:

  1. Die gekühlte Creme mit den karamellisierten Walnüssen bestreuen.
  2. Nach Belieben mit geraspelter dunkler Schokolade oder Kakao bestäuben.
  3. Mit frischer Minze dekorieren und servieren.

Tipp:

  • Die Creme am Vortag vorbereiten, damit sie durchzieht.

Viel Spaß beim Zubereiten und Genießen! 😊

Eingelegte Schwarze Walnüsse

Eingelegte schwarze Walnüsse sind eine traditionelle Delikatesse, die besonders in der englischen und mitteleuropäischen Küche geschätzt wird. Sie haben ein einzigartiges süß-säuerliches und würziges Aroma, das hervorragend zu Käseplatten, Wildgerichten oder als besondere Beilage passt. Hier ist ein Rezept, um sie selbst herzustellen:


Zutaten

  • 1 kg grüne schwarze Walnüsse (unreif und weich, idealerweise im Juni geerntet)
  • 250 g Salz
  • 2 Liter Wasser
  • 1 Liter Apfelessig
  • 500 g brauner Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 6 Nelken
  • 1 TL Pimentkörner
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 Sternanis

Utensilien

  • Handschuhe (die Schalen können die Haut färben)
  • Große Schüssel
  • Einmachgläser (sterilisiert)

Zubereitung

1. Walnüsse vorbereiten
  • Ziehe Handschuhe an, da die grünen Schalen stark färben.
  • Wasche die Walnüsse gründlich und stich sie mehrmals mit einer Nadel oder einem Zahnstocher ein.
  • Weiche die Walnüsse in einer großen Schüssel mit Wasser ein und lasse sie 7-10 Tage lang ziehen. Wechsel das Wasser täglich, um die Bitterstoffe auszuspülen.
2. Salzlake
  • Nach dem Einweichen die Walnüsse abgießen.
  • Das Salz in 2 Litern Wasser auflösen und die Walnüsse erneut für 7 Tage in dieser Salzlake ziehen lassen. Dies verbessert die Textur und reduziert die Bitterkeit.
3. Trocknen
  • Nach der Zeit in der Salzlake die Walnüsse abgießen und auf einem sauberen Handtuch auslegen. Lasse sie für 1-2 Tage an der Luft trocknen. Die Walnüsse verfärben sich dabei schwarz – ein natürlicher Prozess.
4. Einmachen
  • In einem Topf den Essig mit Zucker, Zimt, Nelken, Piment, Pfefferkörnern und Sternanis aufkochen. Lasse die Mischung etwa 10 Minuten köcheln.
  • Die Walnüsse in die sterilisierten Gläser füllen und mit der heißen Essiglösung vollständig bedecken. Die Gläser gut verschließen.
5. Reifen lassen
  • Lagere die Gläser an einem kühlen, dunklen Ort und lasse die eingelegten Walnüsse mindestens 4 Wochen ziehen. Je länger sie reifen, desto intensiver wird ihr Geschmack.

Serviervorschläge

Eingelegte schwarze Walnüsse sind eine perfekte Ergänzung zu:

  • Käseplatten, insbesondere mit Blauschimmelkäse oder gereiftem Cheddar
  • Wildgerichten wie Reh oder Ente
  • Beilagen für Brot und Butter
  • Salaten (z.B. Feldsalat)
  • Desserts

Leim und Kleber und wie man sie einsetzt

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Leim und Kleber sind unverzichtbar, wenn sich etwas mit Schrauben und Nägeln nicht verbinden lässt. Je nach Material und Oberfläche kommen unterschiedliche Klebstoffe zum Einsatz. Welcher Kleber für welche Anwendung am besten geeignet ist, versuche ich anhand meiner Erfahrungen zu beschreiben.

Klebstoffe

Klebstoffe sind vielseitig einsetzbar und kommen besonders dort zur Anwendung, wo Schrauben oder Nägel ungeeignet sind. Richtig aufgetragen, sind sie nahezu unsichtbar. „Leim und Kleber und wie man sie einsetzt“ weiterlesen

Winterknoblauch pflanzen im Oktober: Anleitung & Erfahrungen aus meinem Garten

Im Oktober, wenn der Nebel morgens im Tal hängt, beginnt für mich die wichtigste Zeit im Gartenjahr. Während andere die Beete winterfest machen, stecke ich die Hoffnung für das nächste Jahr in die Erde: Den Winterknoblauch.

Viele fragen mich: „Warum pflanzt du Knoblauch kurz vor dem Frost?“ Als Hobbygärtner in Rumänien habe ich gelernt, dass der Zeitpunkt über die Größe der Knolle entscheidet. Hier ist meine Anleitung, basierend auf den lehmigen Böden Siebenbürgens, aber anwendbar für jeden Biogarten.

Die biologische Logik: Warum Oktober?

Der Oktober ist nicht zufällig gewählt. Ich nutze hier einen biologischen Mechanismus, die sogenannte Vernalisation. Damit der Knoblauch (Allium sativum) im nächsten Jahr große Knollen bildet, benötigt er einen Kältereiz.

Pflanzt man ihn  Mitte bis Ende Oktober, passiert folgendes:

  1. Wurzelbildung: Der Boden hat noch Restwärme. Die Zehe bildet kräftige Wurzeln, aber noch kein Grün (das würde im Winter erfrieren).

  2. Winterruhe: Die Pflanze ruht unter dem Frost.

  3. Frühjahrs-Boost: Sobald der Boden auftaut, hat dieser Knoblauch einen enormen Vorsprung gegenüber im Frühjahr gesetzten Zehen. Er nutzt die Winterfeuchtigkeit optimal.

Auf einen Blick: Die Eckdaten für den Anbau

  • Pflanzzeitraum: 15. Oktober bis Anfang November (vor dem dauerhaften Bodenfrost).
  • Pflanztiefe: 5 bis 7 cm (tiefer als im Frühjahr!).
  • Pflanzabstand: 10-15 cm in der Reihe, 25 cm Reihenabstand.
  • Standort: Vollsonnig, keine Staunässe.

Anleitung: So gehe ich Schritt für Schritt vor

Das Pflanzen von Knoblauch ist präzises Handwerk. Wer hier schludert, erntet nur winzige Zehen. So mache ich es in meinem Garten:

1. Das Pflanzgut vorbereiten Ich nutze niemals Knoblauch aus dem Supermarkt (oft chemisch gegen Keimen behandelt oder falsche Klimazone). Ich nutze Pflanzgut aus der Region.
Wichtig: Ich breche die Knollen erst unmittelbar vor dem Pflanzen auf. Ich wähle nur die äußeren, großen Zehen. Die kleinen inneren Zehen kommen in die Küche – wer klein pflanzt, wird klein ernten. Die Schutzhaut der Zehe darf nicht verletzt werden.

2. Den Boden vorbereiten Knoblauch ist ein Mittelzehrer, mag aber keinen frischen Mist. Ich lockere den Boden tiefgründig mit der Grabgabel, damit keine Staunässe entsteht. Staunässe ist im Winter der Tod jeder Knoblauchzehe (Fäulnisgefahr).

3. Die richtige Technik beim Stecken Ich ziehe Saatrillen oder stecke einzelne Löcher. Die Zehe kommt mit dem Wurzelansatz nach unten in die Erde.

  • Der Fehler: Viele drücken die Zehe zu fest in den Boden. Das verdichtet die Erde direkt unter der Wurzel und hemmt das Wachstum. Ich lege sie sanft hinein und fülle locker mit Erde auf.

4. Frostschutz durch Mulchen Da wir hier in Cincu strenge Winter haben können, decke ich das Beet nach dem Pflanzen mit einer dünnen Schicht Laub oder Stroh ab. Das schützt vor Kahlfrösten und hält den Boden lebendig.

Geduld ist die wichtigste Zutat

Wenn die Zehen im Boden sind, ist die Arbeit getan. Der Winterknoblauch ist die dankbarste Kultur für uns Gärtner. Er wächst, wenn wir drinnen am warmen Ofen sitzen. Die Ernte erfolgt dann in der Regel im Juli, wenn das Laub zu zwei Dritteln gelb geworden ist.

Wer jetzt im Oktober den Spaten in die Hand nimmt, wird im Sommer mit Geschmack belohnt, den man nicht kaufen kann.

Alles über Walnüsse

Herkunft, Saison, Verwendung, Aufbewahrung und Ernährung

Die Walnuss ist eine der ältesten bekannten Kulturpflanzen und ein vielseitiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Ihre reiche Geschichte, ihr nahrhafter Inhalt und ihre zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten machen sie zu einem beliebten Lebensmittel in Küchen weltweit. Hier ein Überblick über alles Wissenswerte über Walnüsse.


Herkunft

Die Walnuss stammt ursprünglich aus den Regionen Zentralasiens, insbesondere dem Gebiet des heutigen Iran, aber auch aus Teilen des Balkans und der Türkei. Archäologische Funde belegen, dass Walnüsse seit mehr als 9.000 Jahren von Menschen konsumiert werden. Heute werden sie in vielen Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut, wobei die Hauptproduzenten die USA (insbesondere Kalifornien), China und die Türkei sind. Der wissenschaftliche Name der Walnuss lautet Juglans regia, oft auch als „Persische Walnuss“ bezeichnet.


Saison

Walnüsse werden meist im Herbst geerntet, von September bis November. Frische Walnüsse, auch bekannt als „feuchte“ Walnüsse, sind in den ersten Wochen nach der Ernte erhältlich. Diese haben eine weichere Textur und einen milderen Geschmack als getrocknete Walnüsse. Getrocknete Walnüsse hingegen, die durch Trocknung länger haltbar gemacht werden, sind das ganze Jahr über verfügbar.


Verwendung

Walnüsse sind äußerst vielseitig einsetzbar und können sowohl in süßen als auch in herzhaften Gerichten verwendet werden:

  • Backen: Walnüsse verfeinern Kuchen, Plätzchen, Brote oder Muffins.
  • Kochen: Sie passen hervorragend zu Salaten, Pasta, Risottos und Fleischgerichten.
  • Snacks: Geröstete oder rohe Walnüsse eignen sich als gesunder Snack.
  • Öl: Walnussöl ist eine Delikatesse, die Salaten und kalten Gerichten ein nussiges Aroma verleiht.
  • Desserts: Walnüsse sind eine beliebte Zutat in Konfekt, Schokolade oder als Topping für Joghurt und Eiscreme.

Ein besonderer Tipp: Walnüsse sollten vor dem Verzehr leicht angeröstet werden, um ihren nussigen Geschmack zu intensivieren.


Aufbewahrung

Walnüsse enthalten einen hohen Anteil an Fett, weshalb sie bei unsachgemäßer Lagerung ranzig werden können. Die richtige Aufbewahrung ist daher entscheidend:

  • Ungeschält: In ihrer Schale halten Walnüsse länger. An einem kühlen, trockenen und dunklen Ort gelagert, bleiben sie mehrere Monate frisch.
  • Geschält: Geschälte Walnüsse sollten luftdicht verpackt und idealerweise im Kühlschrank oder Gefrierschrank aufbewahrt werden. Im Kühlschrank halten sie etwa sechs Monate, im Gefrierschrank bis zu einem Jahr.
  • Achtung vor Feuchtigkeit: Feuchtigkeit fördert Schimmelbildung, daher sollten Walnüsse immer trocken gehalten werden.

Ernährung

Walnüsse sind kleine Nährstoffpakete und eine hervorragende Quelle für gesunde Fette, Proteine und Ballaststoffe. Ihre gesundheitlichen Vorteile sind zahlreich:

  • Omega-3-Fettsäuren: Walnüsse sind besonders reich an Alpha-Linolensäure (ALA), einer essenziellen Omega-3-Fettsäure, die Herz und Gehirn schützt.
  • Antioxidantien: Sie enthalten viele Antioxidantien, die Entzündungen im Körper bekämpfen und die Zellen vor Schäden schützen.
  • Vitamine und Mineralstoffe: Walnüsse liefern Vitamin E, B-Vitamine, Magnesium und Zink.
  • Herzgesundheit: Studien zeigen, dass der regelmäßige Verzehr von Walnüssen den Cholesterinspiegel senken und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern kann.
  • Gehirnfunktion: Aufgrund ihres Gehalts an Omega-3 und Antioxidantien wird Walnüssen eine positive Wirkung auf die kognitive Leistung zugeschrieben.

Eine Portion von 30 Gramm (etwa eine Handvoll) Walnüsse pro Tag ist ein gesundes Maß, um von ihren Vorteilen zu profitieren.


Fazit

Walnüsse sind nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund. Ihre lange Geschichte, die vielseitige Verwendbarkeit und die nahrhaften Eigenschaften machen sie zu einem festen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Egal, ob pur als Snack, in Gerichten oder als Öl – Walnüsse bereichern jede Küche und tun Körper und Geist gut.